Zurück 28. Mai 2018

Medizinisches Leistungszentrum auf Top-Niveau - Zusammenspiel von Uniklinikum und JKU

Klinischer Partner der JKU in medizinischer Forschung und Lehre ist das Kepler Universitätsklinikum. Es wurde aus Anlass der Gründung einer medizinischen Fakultät 2015 gegründet und entstand aus der Zusammenführung dreier renommierter Krankenhäuser an zwei Standorten.

Für rund 1,5 Mio. Menschen aus Oberösterreich bildet es ein medizinisches Hochleistungszentrum. Mit rund 6.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie über 1.800 Betten ist das Kepler Universitätsklinikum Österreichs zweitgrößtes Krankenhaus und vereint 50 medizinische Fachbereiche sowie Spezialistinnen und Spezialisten aus allen Gesundheitsberufen.

Hohes internationales Ansehen

Der Standort Med Campus bietet für Patientinnen und Patienten die gesamte Breite des chirurgischen, konservativen und diagnostischen Leistungsangebotes. Hier befindet sich auch ein umfassendes Kompetenzzentrum für Frauen-, Kinder- und Jugendheilkunde. Der Standort Neuromed Campus hat sich in den vergangenen Jahrzehnten unter seinem früheren Namen „LNK Wagner-Jauregg“ als international anerkanntes neuromedizinisches Zentrum etabliert. Hier werden Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks, des Nervensystems sowie mit psychischen Erkrankungen behandelt.

Universitätskliniken

Der Aufbau der Lehrstühle erfolgt schrittweise in so genannten Berufungsverfahren. Bisher konnten sechs Uniprofessoren berufen werden. Sie leiten auch als Vorstände die entsprechenden Universitätskliniken ihrer jeweiligen Fachrichtung am Kepler Uniklinikum. Die Medizinstudierenden der JKU absolvieren ihre klinische Ausbildung am Kepler Uniklinikum und profitieren von der über Jahrzehnte aufgebauten exzellenten Infrastruktur sowie der umfassenden Lehr- und Forschungskompetenz seiner Ärzteschaft.

Forschungskompetenz

Die wissenschaftlichen Schwerpunkte sind Altersforschung, Versorgungsforschung und Medical Engineering. Dabei handelt es sich um Bereiche von hoher gesellschaftlicher Relevanz. So existiert am Uniklinikum seit 2016 ein Zentrum für Altersmedizin, indem alle Leistungsbereiche gebündelt sind, die für die Versorgung von Menschen im höheren Alter entscheidend sind. Auch im Schwerpunkt „Medizintechnik“ hat das Kepler Uniklinikum bereits zukunftsweisende Beiträge geliefert. Sei es durch die Mitentwicklung des kleinsten Herzschrittmachers der Welt durch Primarius Dr. Clemens Steinwender, durch das Projekt von Primarius Dr. Andreas Shamiyeh gemeinsam mit der JKU, indem es darum geht die Aufmerksamkeit von Chirurgen während der OP zu messen, oder auch bei der radiologischen Bildgebungssoftware „Cinematic Rendering“ (siehe Artikel oberhalb). Die intensive Forschungsarbeit soll insbesondere den Patienten zugute kommen. Neueste Erkenntnisse werden unmittelbar in deren Versorgung einfließen. Das neue Lehr- und Forschungsgebäude am Linzer Med Campus wird diese Bemühungen zusätzlich unterstützen.