Die Baukörper

Vier eigenständige Baukörper für verschiedene Funktionsbereiche – und ein Campusplatz als soziale Mitte

Die unterschiedlichen Funktionsbereiche erfordern verschiedene räumliche und technische Lösungen. Die Gliederung in vier getrennte und architektonisch eigenständige Baukörper ermöglicht auf wirtschaftliche Weise eine optimale Gebäudestruktur für jeden Bereich. Die vier Baukörper bilden nach außen ein kompaktes Ensemble und sind um einen Campusplatz gruppiert.

Dieser befindet sich im Schnittpunkt der Wege durch das Gelände am Med Campus, öffnet sich zu den angrenzenden Räumen und wird so zum urbanen Treffpunkt sowie kulturellen Anziehungspunkt. Auf Platzebene befinden sich die öffentlichen Funktionsbereiche (Café, Nahversorgung, Lebensmittelmarkt, Lehrmittelstelle, Aula/Veranstaltungsbereich etc.).

Nutzungsbereiche

  • Verwaltung
  • Lehre
  • Bibliothek/Lerncenter
  • Forschung/Labors
  • Campusplatz

Nutzergruppen

  • Studierende
    (im Endausbau rund 1.800)
  • Beschäftigte für
    Studienverwaltung, Lehre

Termine

  • Architekturwettbewerb: 2015
  • Entwurfsplanung: 2016/2017
  • Baubeginn: Mai 2018
  • geplante Fertigstellung: 2021
Verwaltung

Die unterschiedlichen Funktionsbereiche erfordern verschiedene räumliche und technische Lösungen. Die Gliederung in vier getrennte und architektonisch eigenständige Baukörper ermöglicht auf wirtschaftliche Weise eine optimale Gebäudestruktur für jeden Bereich. Die vier Baukörper bilden nach außen ein kompaktes Ensemble und sind um einen Campusplatz gruppiert.

Dieser befindet sich im Schnittpunkt der Wege durch das Gelände am Med Campus, öffnet sich zu den angrenzenden Räumen und wird so zum urbanen Treffpunkt sowie kulturellen Anziehungspunkt. Auf Platzebene befinden sich die öffentlichen Funktionsbereiche (Café, Nahversorgung, Lebensmittelmarkt, Lehrmittelstelle, Aula/Veranstaltungsbereich etc.).

  • Stahlbeton-Skelettbauweise
  • Fassade: raumhohe Fensterelemente als thermisch getrennte Alu-Fensterkonstruktion und dazwischenliegende gedämmte Sandwichpaneele; Sonnenschutz mittels gelochten vertikalen motorgesteuerten Stahllamellen

 

Links die Fassade des Bürogebäudes, das mit dem Laborgebäude über eine Brücke verbunden ist

Forschung/ Labors

Das 5-geschoßige Laborgebäude erstreckt sich entlang der Krankenhausstraße. Dem Konzept der lebendigen Stadtebene folgend ist in der Erdgeschoßzone ein Lebensmittelgeschäft vorgesehen.

Im 1. Obergeschoß befindet sich der zweigeschoßige Raum für die Präsentationen von „Virtual Anatomy“, eine innovative Lehrmethode der Zukunft.

Im 1. und 2. Obergeschoß sind Übungs- und Seminarräume.

Im 3. und 4. Obergeschoß sind die Labors und Forschungsflächen geplant. Im nordöstlichen Bereich führt eine Brücke zum Lehrgebäude.

  • Stahlbeton-Massivbauweise
  • Fassade im Erdgeschoß: Raumhohe Verglasungen; Obergeschosse: Keramikfassade mit Fensterbändern

 

Links die Fassade des Laborgebäudes, das parallel zur Bibliothek auf der anderen Seite des Campusplatzes errichtet wird

Lehre

Der 3-geschoßige Baukörper mit den Räumen der Lehre bildet den östlichen Abschluss zur Blutzentrale.

Im hohen Erdgeschoß befinden sich die beiden großen Hörsäle (300/180 Zuhörerplätze) mit der vorgeschalteten Aula. Die Hörsäle sind als Stufenhörsäle ausgebildet. Die Glasfassade zum Platz kann großzügig geöffnet werden.

In den beiden Obergeschoßen befinden sich Seminarräume für 30 bis 120 Personen. Über Brücken im 3. Obergeschoß ist die Lehre mit der Blutzentrale im Osten und dem Laborgebäude im Süden verbunden.

  • Stahlbeton-Massivbauweise
  • Fassade: raumhohe Verglasungen, in den Obergeschoßen vorgesetzte „Sonnenbrecher“ aus Stahlbeton

 

Die Fassade des Lehrgebäudes

Rendering eines stufig ausgeführten Hörsaals im Lehrgebäude

Bibliothek/ Lerncenter

Die 2-geschoßige Bibliothek bildet den nördlichen Abschluss des Campus-Platzes und ist als großer offener Raum auf 2 Ebenen konzipiert.

Auf Platzebene befinden sich das Foyer mit Portierbereich und Garderobe, die Lounge mit Freihand- und Zeitschriftenbereich und im Anschluss daran das Café mit großzügigen, freien Außenflächen zum Park im Westen und zum zentralen Platz im Süden hin.

Im 1. Obergeschoß sind Think Tanks und offene Lernbereiche als Raum in Raum frei angeordnet. Zwischen den Think Tanks gibt es Ausblicke auf den Park und den Platz.

  • Mischbauweise (Stahlbeton und Holz)
  • Fassade: Gedämmte Vollholzkonstruktion mit vertikalen Holzlamellen als Fassadenbekleidung und großen Glaselementen

 

Die Fassade der Bibliothek

Lerncenter im Gebäude der Bibliothek